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Nerja - Von Höhlen, Menschen und einer schönen Aussicht

Nerja - Balcón de Europa

Nerja - Relaxen auf dem Balcón de Europa

Nerja ist ein bekanntes Urlaubsziel an der Costa del Sol in Andalusien. Die Stadt liegt etwas erhöht, gut geschützt vor den Gewalten des Meeres, oberhalb einer Steilküste. Zum Baden muss man in eine der zahlreichen Buchten herabsteigen. Neben Sonnenbaden und Schwimmen ist auch Wassersport rund ums Jahr angesagt. Das Meer ist eines der Anziehungspunkte des 20.000 Einwohner zählenden Ortes, der andere ist Nerja selber. Im Sommerhalbjahr ist die Stadt voller Touristen aus Spanien selber, aber auch aus Großbritannien, Deutschland und den skandinavischen Staaten. Die Urlauber schätzen vor allem die gewachsene Struktur des Ortes.

Nerja ist ein über 1.000 Jahre alter Ort der früher von Weinbau, Landwirtschaft und Fischerei lebte. Außerdem war Nerja eine Verteidigungsstellung gegen Angriffe der Mauren und Piraten. Das Gebiet rund um die Stadt war bereits in der Altsteinzeit besiedelt, kein Wunder, das Kima war - und ist - gut und es gab genügend Wasserquellen.

Vom Wirken unserer Vorfahren zeugen auch die beeindruckenden Höhlenmalereien in dem 4,8 Kilometer langen Höhlensystem. Ein Teil der Höhlen kann besichtigt werden, was jedes Jahr mehr Besucher tun. Inzwischen kommen nur zur Alhambra und zum Museum Prado in Madrid mehr Interessierte.


Nerja- Pferde und Kutscher warten auf Kunden

Nerja- Pferde und Kutscher warten auf Kunden

In der historischen Altstadt von Nerja haben sich nach und nach kleine Geschäfte, Boutiquen, Hotels, Restaurants, Bars und Cafes angesiedelt. Wer sich selber verpflegen muss, findet außerdem am Stadtrand größere Einkaufszentren. Seit einigen Jahrzehnten ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der Stadt.

Wer durch die veschlungenen Gassen von Nerja schlendert, landet früher oder später auf dem sogenannten "Balcón de Europa", der Stelle an der früher die alte Festungsanlage stand. Der Platz ist an der gesamten Costa del Sol bekannt und ist auf jeder Karte eingezeichnet. Von hier aus hat man, Europa quasi im Rücken, einen wunderbaren Blick in Richtung Süden, in Richtung Afrika und über die Küstenlinie nach Osten und nach Westen hin.

Wer in Nerja Urlaub macht, der sollte auch unbedingt die sechs Kilometer lange Fahrt ins Landesinneren, nach Frigilana, auf sich nehmen. Frigiliana ist ein typisch andalusisches Dorf, eines der sogenannten "Weißen Dörfer". Neben einem Bummel durch den hübschen Ort kann man auch das Naturschutzgebiet, welches östlich der kleinen Stadt beginnt,  erwandern: Nehmen sie aber ausreichend Wasser mit.

Außerdem gibt es in Frigiliana eine Reihe von guten Restaurants. Es ist also nicht verkehrt etwas Hunger mitzubringen.



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